Reformierte Kirchen im Aargau

Ein Projekt der Refomierten Landeskirche Aargau
Stritengässli 10, 5001 Aarau, ag@ref.ch

 

Kirchen- und Baugeschichte

Seit dem Beginn des 14. Jahrhunderts gehörte Auenstein zum Eigengut der Herren von Reinach. Das Kirchlein  Auenstein diente ihnen lange als Begräbnisstätte. Ihre Verbundenheit mit dem Ort zeigten sie auch, nachdem der Ort 1415 unter Berner Obrigkeit kam, davon zeugen spätere Wappengaben an die Kirche.

Die kleine spätgotische Kirche aus dem späten 15. Jahrhundet ruht auf romanischen Fundamenten eines Vorgängebaus, wie anlässlich von Grabung im Zusammenhang mit einer Innenrenovation (1951/52) festgestellt wurde. Der aus der Mittelachse verschobene Turm über dem Portalbereich im Westen stammt aus dem 14. Jahrhundert. Der polygone, dreiseitig geschlossene Chor wurde im späten 15. Jahrhundert errichtet. Nach einer Erneuerung der Kirche 1572/73 wurde das Kirchenschiff 1651 gegen Süden hin  um etwa zwei Drittel erweitert: Die Kirchgemeinde fand nicht mehr genügend Platz.  Seither zeigt das Langhaus asymmetrischen einen leicht Saal, der von einer barocken Holztonnendecke abgeschlossen wird. Ebenfalls von 1651 stammt die Kanzel aus Holz.


Der aktuelle Grundriss der Kirche


Neben der erwähnten Innenrenovation von 1951/52 wurden aufgrund von schadhaftem Putz mehrere Fassandenrenovationen notwendig, so in den Jahren 1983, 1943, 1966, 1973 und 1984.

Eine letzte Innenrenovation fand 2004 statt.




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