Reformierte Kirchen im Aargau

Ein Projekt der Refomierten Landeskirche Aargau
Stritengässli 10, 5001 Aarau, ag@ref.ch

 

Die Kirchen- und Baugeschichte

Mit wachsender Bevölkerung entstand bei den Reformierten der Gemeinden Buchs und Rohr in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Wunsch nach einer eigenen Kirche. Sie gehörten damals, ebenso wie die Reformierten von Hunzenschwil und Unterentfelden, zur Kirchgemeinde Suhr. 1926 wurde die grosse Kirchgemeinde in zwei Seelsorgekreise aufgeteilt: Neben dem Pfarrer in Suhr amtete ein zweiter Pfarrer in Buchs, der die Gläubigen von Buchs und Rohr betreute. 1942 wurde in Buchs der Reformierte Kirchengenossenverein gegründet. Dieser kaufte, mit Unterstützung der Kirchgemeinde Suhr, im Dorfzentrum ein Stück Land für den Bau einer Kirche. 1946 trennte man sich endgültig von der Muttergemeinde Suhr; die Kirchgemeinde Buchs-Rohr wurde selbständig.

Noch im selben Jahr beauftragte die neue Kirchgemeindeversammlung den Kirchgenossenverein, ein Bauprojekt von Alfred und Heinrich Oeschger ausarbeiten zu lassen; die Zürcher Architekten (nach deren Pläne u.a. auch der Flughafen Kloten gebaut wurde)  hatten kurz zuvor mit ihrem Plan eines Kirchenneubaus neun Mitbewerber ausgestochen. Der Plan wurde, wenn auch in «abgespeckter» Form, realisiert, und am 3. September 1950 konnte Pfarrer Walter Wolfer die Kirche in Buchs einweihen.

Die Reformierten aus Rohr mussten zehn Jahre lang für den Gottesdienst den Weg nach Buchs auf sich nehmen (der immerhin weniger weit war als der nach Suhr). 1960 erhielten schliesslich auch sie eine eigene Kirche.
Heute umfasst die Kirchgemeinde Buchs-Rohr rund 3300 Mitglieder. Diese werden von vier Pfarrpersonen betreut.




Reformierte Kirchen im Aargau

Startseite | Suchen | Übersicht Kirchen