Reformierte Kirchen im Aargau

Ein Projekt der Refomierten Landeskirche Aargau
Stritengässli 10, 5001 Aarau, ag@ref.ch

 

Das Innere der Kirche mit spitzbogigem Durchgang zum Chor, Abendmahlstisch und Kanzel und dem Taufstein im Chor

Das Innere

«Einen andern Grund
kann niemand legen als den,
der gelegt ist
welcher ist Jesus Christus.»
(1. Korinther 3,11)


Prominent werden die Besucher im Innern gleich beim talseitig gelegenen Eingangsportal mit diesem Bibelvers empfangen.

Der Grundriss der Kirche besteht aus einem rechteckigen Schiff. Der Raum wird von einer einfachen hölzernen Flachdecke abgeschlossen. Der gotische Bogen, der in den um zwei Stufen erhöhten Chor führt, ist aus der Mittelachse leicht nach rechts verschoben.

Rechts des Chorbogens befindet sich die schöne alte Kanzel, ein Polygonkorpus aus Holz mit Eckpilastern, die im Fries die Inschrift in Majuskeln «GOTTS WORT BLEIBT EWIGLICH» und die Jahrzahl 1663 zeigt. Der Kanzelbaldachin trägt die Schrift «Rufe getrost schone nicht erhebe deine Stimm wie ein Posaune und verkündige meinem Volck ihr Übertreten und dem Haus Jakob ihre Sünde. Esa: LVIII. Vers 1».
Die wie Intarsien erscheinenden kunstvollen Verzierungen sind aufgemalt.



Blick in den Chor mit Taufstein und einem Teil der farbigen Chorfenster, dessen mittleres eine Kreuzigung zeigt



Der schlichte Abendmahlstisch aus Holz vor dem Durchgang in den Chor, dahinter die Kanzel


Die Kanzel mit Schalldeckel aus Holz


Wunderschöne Details aus der Vorderansicht der Kanzel: die aufgemalten Verzierungen, die wie Intarsien wirken

Im Rahmen einer Renovation und der Neuverglasung aller Fenster wurden 1964/64 die drei Chorfenster vom Künstler Werner Sommer aus Wohlen neu gestaltet.



Ein Eindruck aus dem Chor mit dem einfachen Gestühl aus Holz vor einem der drei farbigen Chorfenster

Der sehr schlichte Taufstein im Chor, ein kannelierter sechseckiger Kelch aus einem gelben Stein stammt aus derselben Zeit wie die Kanzel. Er ist 101,5 cm hoch und misst 70,5 cm im Durchmesser.



der kannelierte Taufstein mit einer Wasserschale aus Messing von 1896

Die hölzerne Empore wurde 1937 eingebaut.


Schiff und Empore mit der Orgel und dem grossen Masswerkfenster

Die nun stark renovationsbedürftige Orgel auf der Empore stammt von 1956 und wurde von Maag AG in Zürich gebaut.




Der Dachstock mit Aufgang zum Dachreiter



Die Kirche verfügt über eine hervorragende Akustik.




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