Reformierte Kirchen im Aargau

Ein Projekt der Refomierten Landeskirche Aargau
Stritengässli 10, 5001 Aarau, ag@ref.ch

 

Das Innere der Kirche Richtung Empore und Orgel zeigt die strenge, schnörkelloser Schlichtheit des Innenraumes

Das Innere

«Wie das Äussere, so das Innere» – genauso schlicht, fast archaisch ist der Innenraum der Kirche Mönthal, der nur durch die Glasmalereien, das grosse Rundfenster im Chor und die kleinen Wappenscheiben in den Fenstern des Schiffes, etwas Farbe bekommt und sich sonst schmucklos und streng in Weiss und Holz zeigt.

1641 liess Hans Friedrich Effinger von Wildegg, Schultheiss von Brugg im Westen der Kirche die hölzerne, ungestützte Empore einbauen. Auf dem Balken der Balusterbrüstung ist die Inschrift «HANS FRIDERICH EFIGER SHVLTHEIS ZV BRVGG 1641» zu lesen.



«HANS FRIDERICH EFIGER SHVLTHEIS ZV BRVGG 1641»


Detail der Inschrift mit Jahrzahl



Die hölzerne Kanzel mit zugehörigem Schalldeckel in der nordöstlichen Ecke der Kirche stammt aus dem Jahre 1613. Sie besteht aus den drei Seiten eines (gedachten) Polygons (Achteck). Eine kleine Holztreppe führt zur Kanzel.


Kanzel mit Schalldeckel und kleiner Holztreppe



Eine der kunstvollen Holzintarsien der Kanzel

Ein runder triumphbogenartiger Durchgang führt zum um zwei Stufen erhöhten Chor, der von einem Kreuzrippengewölbe auf profilierten Kelchkonsolen abgeschlossen wird.



Blick auf Kanzel, Gestühl und in den Chor


Den Wänden im Chor entlang führen hölzerne Chorherrensitze mit barock geschweifen Seitenwänden.



In dieser Aufnahme sind die Chorherrensitze,
der schlichte Taufstein und der rotbraune Tonplattenboden besonders gut zu sehen.



Detailansicht der Chorherrensitze



Das Chorfenster an der zentralen Ostwand mit der grossen Scheibe, das ein farbenprächtiges «Agnus Dei» zeigt


In Chor findet sich auch der einfache spätgotische Taufstein aus Muschelkalk; die Form besteht aus einem Oktogon (und somit vergleichbar der Grundform der Kanzel).



der schlichte spätgotische Taufstein aus Muschelkalk vor dem Chorgestühl



Zu den liturgischen Geräten der Kirche gehört ein schöner, silbervergoldeter Abendmahlsbecher aus. Auf dem Boden der Innenseite findet sich ein interessantes Rundmedaillon: das eingeprägte Wappen von Brugg mit zwei fahnenbewehrte Türme und der Jahrzahl 1596.



der Abendmahlskelches von 1597



Das Rundmedaillon auf dem Boden des Kelchinneren mit dem Stadtwappen von Brugg





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