Reformierte Kirchen im Aargau

Ein Projekt der Refomierten Landeskirche Aargau
Stritengässli 10, 5001 Aarau, ag@ref.ch

 

Das Innere der Kirche mit rechteckigem Grundriss, eingezogenem Chor, flacher Holzdecke und Glasmalereien von Friedrich Berbig (Chor) und Paul Eichenberger (Schiff)

Das Innere

Der schlichte rechteckige Innenraum ist mit einer flachen Holzdecke abgeschlossen. Der eingezogene, rechteckige Chor ist gegenüber dem Schiff um fünf Stufen erhöht und wird durch einen markanten Spitzbogen betreten. Auch er wird durch eine einfach flache Hozdecke abgeschlossen. In seiner Anlage ist der Chor demjenigen der Kirche Unterkulm verwandt.

Kanzel und Abendmahlstisch sind sehr einfach gehalten und aus Holz. Auf einer schlichten Steinstele steht das Taufbecken.

Der schlichte, gegenüber dem Schiff leicht erhöhte Chor mit dem zentralen Chorfenster des auferstandenen Christus von Friedrich Berbig (1888)

Blick von der Empore in Kirchenraum und Chor

Die linke (nordwestliche Seitenwand mit drei Spitzbogenbenstern und den Glasmalereien von Paul Eichenberger

1966 wurde anlässlich der Innenrenovation eine neue Orgel eingebaut, die 2002 renoviert wurde.

Die schlichte rückwärtige Eingangstüre aus Holz wurde anlässlich der Renovation von 1817 eingebaut.

Schiff, Empore, Orgel und Eingangsportal

Orgelprospekt

Geschmückt wird das schlichte, weiss verputzte Innere von eindrucksvollen Glasmalereien, so zwei Fenstern im Chor von Friedrich Berbig und Paul Eichenberger; von diesem stammen auch die Glasmalereien in den acht spitzbogigen Fenstern des Schiffs.

11904/05 wurde eine polygonal geschlossene Vorhalle mit doppelläufiger hölzerner Emporentreppe angebaut. Die Holzempore ist über diese Treppen zugänglich.

Besonders interessant in der Vorhalle sind die beiden Steinreliefs links uns rechts der Eingangstüre. Der Text aus der Bauzeit ist in der Kirchen- und Baugeschichte nachzulesen.

Steinrelief aus dem Baujahr der Kirche (1529) mit den beiden Berner Bären

Die Tafel mit dem Text auf dem Relief wird von zwei Löwenfiguren gehalten und von 1904/05 lautet:

«Am Menschenwerke nagt der Zahn der Zeit;
Doch Gottes Wort bleibt fest in Ewigkeit.
Und selig sind die's hören und bewahren.
Das lass o Herr recht viele hier erfahren!
Ein immer neuer Seen gehe aus
Vom renovierten alten Gotteshaus.
1904-05.»

Steinrelief aus der Zeit der Kirchenrenovation von 1904/05

Eingangsbereich im Parterre der Vorhalle

Das Treppenhaus der Vorhalle im ersten Stock




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