Reformierte Kirchen im Aargau

Ein Projekt der Refomierten Landeskirche Aargau
Stritengässli 10, 5001 Aarau, ag@ref.ch

 

Der Innenraum des reformierten Kirchensaals Unterentfelden vom Eingang her in Richtung des Chorbereichs gesehen.
Der Innenraum des reformierten Kirchensaals Unterentfelden vom Eingang her in Richtung des Chorbereichs gesehen.

Inneres

Der Kirchensaal des Kirchgemeindehauses Unterentfelden unterscheidet sich in seiner Erscheinungsform nicht von einer eigentlichen Kirche. Einzig die beidseitig des Saals bis auf Bodenhöhe hinuntergeführte Fensterfront erinnert an einen Kirchgemeindesaal.

Der Raum wird dominiert von einem übergrossen Holzkreuz an der Rückwand des Chorbereichs, welcher um drei Stufen erhöht ist. Im Zentrum dieses vorderen Raumbereichs ist der Abendmahlstisch platziert, der auch gleichzeitig als Predigtpult und «Taufstein» verwendet wird. Ostseitig befindet sich rechts des Abendmahlstisches im Chorbereich ein Flügel. Diagonal gegenüber steht im hintersten Bereich des Saals die Orgel.


Rückwärtige Ansicht des reformierten Kirchensaals Unterentfelden.
Rückwärtige Ansicht des reformierten Kirchensaals Unterentfelden.

Durch die dem Satteldach entsprechende innere Deckenkonstruktion mit getäfertem Dachstuhl, entsteht ein hoher, würdiger Raum mit sakraler Atmosphäre.

Die Orgel steht an der Rückwand des Kirchensaales. Das kleine Instrument basiert auf Vorschlägen von Seminarmusiklehrer Ernst Gerber, verfügt über neun Register und wurde von der Orgelbaufirma Kuhn AG in Männedorf 1960 errichtet. 1992 fand eine gründliche Revision der Orgel statt. Gleichzeitig wurde sie um zwei Register erweitert.


Die Orgel im reformierten Kirchensaal Unterentfelden. Sie verfügt über zwei Manuale und ein Pedal.
Die Orgel im reformierten Kirchensaal Unterentfelden. Sie verfügt über zwei Manuale und ein Pedal.

Seit 1979 steht ich Chorbereich des Kirchensaales ein Steinway-Flügel, der von der Kirchgemeinde, der Einwohnergemeinde Unterentfelden und der Vereinigung Pro Endiveld gestiftet worden ist.

Kurz nach der Jahrtausendwende liess die Kirchgemeinde den Chorbereich im Kirchensaal neu gestalten. Das bisherige, aus massiven Tannenholz bestehende Kreuz erhielt einen schlichteren Ersatz aus Bergahornholz.


Der neue Abendmahlstisch und das Holzkreuz machen aus dem Kirchgemeindesaal einen sakralen Raum – einen Kirchensaal.
Der neue Abendmahlstisch und das Holzkreuz machen aus dem Kirchgemeindesaal einen sakralen Raum – einen Kirchensaal.

Gleichzeitig wurde neuer, dreiteiliger Abendmahlstisch angeschafft, der sich in verschiedenen Variationen aufstellen lässt. Der Tisch dient zugleich als Predigtpult und ersetzt die in reformierten Kirchen sonst übliche Kanzel. Im Korpus des Tisches werden die Abendmahlsgeräte (Weinkrug und Kelche) aufbewahrt, ebenso die Taufwasserschale, wodurch auch der gewohnte Taufstein als liturgisches Objekt im Kirchenraum entfällt.




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