Reformierte Kirchen im Aargau

Ein Projekt der Refomierten Landeskirche Aargau
Stritengässli 10, 5001 Aarau, ag@ref.ch

 

Historisches

Der Pfarrer selbst war skeptisch, als die Wettinger Reformierten in den Dreissigerjahren des 20. Jahrhunderts eine eigene Kirche forderten. Zwar bestand die Kirchgemeinde 1936, als Pfarrer Konrad Künzler von Sils nach Wettingen kam, bereits aus 3600 eingeschriebenen Mitgliedern. Allerdings «war sie an finanziellen Mitteln die allerärmste von allen katholischen und reformierten Kirchgemeinden im weiten Kreis derer, die einst zum Kloster Wettingen gehört hatten.» So berichtete Pfarrer Künzler anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der Kirche 1989 von den Anfangszeiten.

Doch die Reformierten blieben standhaft. Als nun während der Amtszeit von Pfarrer Held (1926–1936) diverse Einrichtungen wie Krankenpflegeverein, Sonntagsschule und Jugendverein ihre Tätigkeit aufnahmen, wurde der Ruf nach einem eigenen Kirchenbau inklusive Nebenlokalen immer lauter. Ermuntert durch die von Bund und Kanton bereitgehaltenen Subventionen lancierte die Kirchgemeinde 1937 einen Architekturwettbewerb. Den Zuschlag zum Bau der Wettinger Kirche erhielt schliesslich der Zürcher Architekt Walter Henauer. Bei der Realisierung es Bauprojekts half auch der Umstand, dass das Bauland bereits vorhanden war: Bereits 1925 hatte die Kirchgemeinde 50 a Land an der Lägernstrasse erworben und dort das erste Pfarrhaus errichten lassen.




Reformierte Kirchen im Aargau

Startseite | Suchen | Übersicht Kirchen