Reformierte Kirchen im Aargau

Ein Projekt der Refomierten Landeskirche Aargau
Stritengässli 10, 5001 Aarau, ag@ref.ch

 

Das Autorenteam

Unser Autorenteammitglied, Markus Widmer-Dean, hat im Auftrag der Reformierten Landeskirche Aargau «Geschichten zur Reformation im Aargau aus dem Zeitraum von 1500–1570» verfasst. Die Publikation ist im November 2016 erschienen und versammelt Geschichten aus der Zeit der Reformation (1517–1560) zu insgesamt 26 Kirchgemeinden, zu denen es genügend historische Quellen gibt, dass sich daraus eine Vielzahl von spannenden, mitunter auch tragischen und witzigen Begebenheiten recherchieren und dokumentieren liess.
Eine amüsante Leseprobe bietet die Geschichte zum Konkubinat des Pfarrers auf dem Staufberg.

Ein Überblick über die Reformationsgeschichten mit den Links zu den erwähnten 26 Kirchgemeinden findet sich auf dem Internetauftritt der Reformierten Landeskirche Aargau.

Der Reader von Markus Widmer-Dean steht zur Verfügung und kann auf dem Internetauftritt der Landeskirche heruntergeladen oder beim Informationsdienst der Landeskirche als PDF bestellt werden.


Neu auf dem Internetauftritt über die reformierten Kirchen im Aargau ist seit dem 5. Juli 2016 der Bereich Glasmalerei. Er befindet sich im Aufbau, und darin wird umfassend über sakrale Glasmalerei und die Glasmalereien in reformierten Aargauer Kirchen berichtet werden.
Verantwortlich dafür ist Barbara Strasser.

Gesamtleitung: Frank Worbs, Leiter Kommunikation der Landeskirche Aargau.




Barbara Strasser, wissenschaftlich-publizistische Projektleiterin, Aarau


Matura B, anschliessend Oberseminar des Kantons Zürich und Studium mit Lizentiat der Kunstgeschichte, der Allgemeinen Geschichte und der Ostasiatischen Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Bereits während des Studiums kultur- und studentenpolitische Aktivitäten (Ausstellungs-, Tagungs- und Konzertmitarbeit, Dokumentations- und Archivarbeiten, erste Publikationen). Unterrichtstätigkeit auf verschiedenen Stufen, Lehrauftrag für Kunstgeschichte am Lehrerinnen- und Lehrerseminar Hitzkirch, kunsthistorische, kulturelle und wissenschaftliche Projekte.
2000–2008: CMS-Projektmanager für Corporate IT bei Holcim Group Support in Holderbank und Zürich.
Seit 2008 freiberuflich tätig im Kultur- und Wissenschaftsbereich, Schwerpunkt Ostasiatische Kunst und Literatur. Präsentationen und Moderationen, u.a. bei den Chinesischen Literaturtagen in Zofingen (2009), beim International Lyceum Club,  an der Ausstellung «Bücherhimmel – Bücherhöllen» im Museum Strauhof und im Literaturhaus Museumsgesellschaft in Zürich (2012).

Ab 2010 wissenschaftlich-publizistische Projektleiterin des Dokumentations- und Buchprojekts «Die reformierten Kirchen im Aargau» der Reformierten Landeskirche Aargau». Zunehmende Spezialisierung auf Sakralkunst und -architektur mit dem Schwerpunkt sakrale Glasmalerei, darin vor allem über Felix Hoffmann, im weiteren über Königsfelden, Gian Casty, Max Hunziker und Augusto Giacometti.
2013 erschien ihre Publikation «Farbraum Stadtkirche: Begleitung zu den Glasmalereien» über die Glasmalereien von Felix Hoffmann und Roland Guignard in der Stadtkirche Aarau.
Führungen zu den Glasmalereien in Aargauer Kirchen (Stadtkirche Aarau, auf dem Kirchberg, Suhr, Rupperswil, Umiken, Windisch, Königsfelden).
Seit Sommer 2014 Nachforschungen über Leben und Werk ihres Grossvaters, des Churer Architekten Hans Tobler (1894–1970). 
2012–2015 Evangelischer Theologiekurs der Landeskirche Aargau. Abschlussarbeit zum Thema «Gesegnet und gezeichnet: Jakobs Kampf am Jabbok». Seit dem Herbstsemester 2016 Bibel-Hebräisch am  Theologischen Seminar der Universität Zürich.
Bildauswahl für «lebensstark: Frauengebete aus dem Aargau» (2014), «glaubensstark: Männergebete aus dem Aargau» (2015) und «Ein Arm voll Krippe: Aargauer Weihnachtsgeschichten» (2016), alle herausgegeben von Sabine Brändlin (Theologischer Verlag Zürich).
Derzeit arbeiten sie (Text) und der Fotograf Hans Fischer an einem Auftrag zu den Chorfenstern von Augusto Giacometti in der Wasserkirche Zürich.
Leidenschaftliche Leserin (Alexander Pfister, «Jörg Jenatsch: Briefe 1614–1639» und Jon Semadeni, «La Jürada/Der Bannwald») und Musikliebhaberin (Josef Haydn, «Nelsonmesse», John Eliot Gardiner/English Baroque Soloists/Monteverdi Choir und Arvo Pärt: «SPIEGEL IM SPIEGEL», Tasmin Little (Violine) / Martin Roscoe (Piano), EMI Classics). 2004–2011: Kantorei der Stadtkirche Aarau; seit Herbst 2014: Offene Chorgemeinschaft zur SamstagsVesper im Grossmünster Zürich.
Sie wohnt in Aarau.

Barbara Strasser arbeitet über Aargauer Kirchen bis 1800.

Aarau   Gränichen    Kirchberg    Muhen    Suhr    Schafisheim    Auenstein  Umiken    Windisch    Bözen    Lenzburg    Reinach    Leutwil    Birrwil    Seon    Mönthal   Zofingen   Birr  Othmarsingen  Holderbank    Ammerswil   Egliswil    Densbüren  

Texte zur Glasmalerei:
Neuer Bereich auf diesem Internetauftritt: «Faszination Glasmalerei»

Stadtkirche Aarau im Rahmen der Veranstaltungen «Fritig am Föifi»:

7. April 2017: «Die Geschichte vom verlorenen Sohn» von Felix Hoffmann  nach Lukas 15,11-24
10. März 2017: «David im Dienste Sauls» von Felix Hoffmann nach 1. Samuel 16,14-23
3. Februar 2017: «Die Stillung des Seesturms» von Felix Hoffmann nach Markus 4,35-41


Stadtkirche Aarau: «Die Geschichte vom verlorenen Sohn» von Felix Hoffmann
Stadtkirche Aarau: «Die Stillung des Seesturms» von Felix Hoffmann

Kirche Murgenthal: «Sehet die Vögel – sehet die Lilien» von Gian Casty (1914–1979)
Stadtkirche Aarau: Das Königsfenster im Chor – David im Dienste Sauls
Stadtkirche Aarau: Das Prophetenfenster in der Stadtkirche Aarau von Felix Hoffmann
Stadtkirche Aarau: Die Verkündigung in der Stadtkirche Aarau von Felix Hoffmann

Texte zu Impressionen:
Kirche Niederlenz: «Ein Sommerabend unter der Niederlenzer Kirchenlinde»
Stadtkirche Aarau: «Sie – was ist ein Mönch?» – Eine Führung mit Kindern in der Stadtkirche
Stadtkirche Aarau: «Was isch das für e Nacht!» – Ein Besuch in der Stadtkirche am 20. Dezember 2014
Kirche Gränichen: «Impressionen in Grau, Grisaille und Gold»

Der «Felix Hoffmann-Weg» wurde am 12. April 2014 in der Kirche Kirchberg (Küttigen) feierlich eröffnet.
Die drei Referate der Eröffnungsveranstaltung und die Links zu den Seiten über Glasmalerei von Felix Hoffmann in 11 Aargauer Kirchen stehen auf der Seite zum Felix Hoffmann-Weg zum Downloaden zur Verfügung.

Texte zu Glauben und Kunst:
«Und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht vom Himmel; er stürzte zu Boden und hörte eine Stimme» – Apostelgeschichte 9,1-20 (PDF, 523 KB)
«Ich will dich zu einem grossen Volk machen und will dich segnen und deinen Namen gross machen, und du wirst ein Segen sein.» – Genesis 12,2 (PDF, 811 KB)
«Meine Weisung habe ich in ihr Inneres gelegt, und in ihr Herz werde ich sie ihnen schreiben» – Jeremia 31,31-34 (PDF, 470 KB)



Béatrice Koch, Basel


Béatrice Koch, geboren 1973, studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Klassische Archäologie an der Universität Basel. 2000 schloss sie das Studium mit einer Lizentiatsarbeit zur deutschen Romanliteratur des 18. Jahrhunderts ab. Nach dem Studium verfasste sie einen Kunstführer der GSK zur «Mauritiuskirche in Dornach» (2001). Bereits während des Studiums arbeitete sie als freie Mitarbeiterin für diverse Tageszeitungen. Zwischen 2001 und 2009 war sie Lokalredaktorin bei der Aargauer Zeitung und absolvierte eine Weiterbildung in Corporate Communications. Heute arbeitet sie als freie Journalistin für diverse Publikationen. Sie wohnt mit ihrer Familie in Basel.

Béatrice Koch arbeitet über Aargauer Kirchen des 20. Jahrhunderts.

Wettingen    Buchs    Laufenburg    Fislisbach    Turgi    Stein    Möriken    Möhlin    Klingnau    Niederlenz     Hausen   Mutschellen   Kaiseraugst   Hunzenschwil   Obersiggenthal   Rohr      


Raffael Sommerhalder, Brugg


Raffael Sommerhalder wurde 1991 in Baden geboren und dort evangelisch-reformiert getauft. Er ist in Gippingen aufgewachsen. 2010 erreichte er die Matura an der Kantonsschule Wettingen. 2012 wurde sein Aargauer Klosterführer publiziert, den er als Maturaarbeit begonnen hat und wofür ihm 2010 den zweiten Platz des Theologiepreises der Universität Basel verliehen wurde. 2011 begann er das Studium der Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich, das er mit dem Master of Theology (MTh) abschloss. Von  2012 bis 2014 gehörte er der Synode der Reformierten Landeskirche Aargau an. Seit August 2016 absolviert er das Vikariatsjahr in der Kirchgemeinde Bergdietikon.
Er wohnt in Brugg. Im Sommer 2017 wird er als Pfarrer ordiniert.

Raffael Sommerhalder arbeitet über Aargauer Kirchen bis 1800.

Schinznach-Dorf    Tegerfelden    Mandach    Safenwil    Schöftland    Brugg    Koblenz    Villigen    Remigen    Rein    Bad Zurzach

Preisurkunde der Theologischen Fakultät der Universität Basel für Raffael Sommerhalders Maturaarbeit  «Aargauer Klosterführer»


Matthias Walter, Bern


Matthias Walter wurde 1978 geboren und studierte in Bern Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und klassische Archäologie. Lizentiatsarbeit zur reformierten Pauluskirche in Bern 2004. Er wirkte zwei Semester als Assistent für Architekturgeschichte an der Berner Universität. 2015 schloss er sein Doktorat ab über den sakralen Reformarchitektur der Deutschschweiz 1900–1920 bei Prof. Akos Moravanszky am Lehrbereich Architekturtheorie an der ETH Zürich. Hauptberuflich ist Matthias Walter seit 2006 bei der Denkmalpflege des Kantons Bern als Inventarisator und Forscher tätig, während vier Jahren betreute er ausserdem die GSK-Zeitschrift Kunst+Architektur in der Schweiz als Redaktionsmitglied. 2012 erschienen zwei GSK-Kunstführer zu den reformierten Kirchen von Zürich-Oerlikon und Arlesheim.
Parallel zum Studium liess sich Matthias Walter in Heidelberg und Regensburg zum Glockensachverständigen ausbilden. Nachdem er schon in jungen Jahren eine Leidenschaft für den Glockenklang hatte, betreibt er heute Glockeninventarisation in der Schweiz und Frankreich, fertigt Neuaufnahmen für die Glockensendung von Schweizer Radio DRS an und wirkt als Fachberater für Kirchgemeinden und Denkmalpflegen bei glockenspezifischen Projekten und Restaurierungen.

Matthias Walter arbeitet über Aargauer Kirchen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Frick    Gebenstorf    Mellingen    Rheinfelden    Oberentfelden    Rupperswil    Menziken    Aarburg    Wohlen    Bremgarten    Beinwil am See    Oftringen    Muri    Bergdietikon    Birmenstorf      Untersiggenthal    Rohrdorf    Strengelbach    Brunegg    Vordemwald    Würenlos          

«Inszenierung des Heimischen in der sakralen Reformarchitektur der deutschsprachigen Schweiz 1900–1914»

Über Matthias Walters Tätigkeit als Glockenexperte:

«Ein Mann für alle Glocken» – Matthias Walter ist der Experte für die rund 20'000 Glocken in der Schweiz. Beitrag im MigrosMagazin 19 vom 4. Mai 2015
«Wenn der Glockendoktor im Turm zur Visite geht» – Porträt von Matthias Walter in «reformiert.», November 2013

«Glocken der Heimat – das Glockendossier auf Radio DRS»
«Schweizweit einzigartige Glocken – Die 13 Glocken in der Freiburger Kathedrale St. Nikolaus»
«Glocken machen die Seele glücklich»


 

Markus Widmer-Dean, Menziken


Markus Widmer-Dean wurde 1962 geboren und stammt aus einer alteingesessenen reformierten Familie in Gränichen. Nach dem Besuch der Alten Kantonsschule in Aarau studierte er an der Universität Zürich Allgemeine Geschichte, Schweizer Geschichte des Mittelalters und Sprachgeschichte.
Seit 1993 arbeitet Markus Widmer-Dean als freischaffender Historiker. Er ist Verfasser von 13 Aargauer Ortsgeschichten, so unter anderem von Muhen, Kirchleerau, Kölliken, Gränichen, Attelwil, Biberstein, Zetzwil, Murgenthal, Suhr, Buchs; von zwei Kirchengeschichten (Suhr und von Kölliken), zwei Schlossgeschichten (Liebegg und Trostburg) sowie zehn weiteren historischen Darstellungen in Buchform.

Die Kirchengeschichte der aargauischen Dörfer gehört seit 20 Jahren zu den Forschungsgebieten von Markus Widmer-Dean. Er wohnt in Menziken.

Markus Widmer-Dean arbeitet vorwiegend über Aargauer Kirchen bis 1800.

Kölliken   Gontenschwil    Rothrist    Murgenthal    Rued    Erlinsbach    Leerau    Meisterschwanden Brittnau    Bözberg    Uerkheim    Seengen    Reitnau    Veltheim    Thalheim   

Markus Widmer-Dean ist der Autor von «Geschichten zur Reformation im Aargau aus dem Zeitraum von 1500–1570» (2016) im Auftrag der Reformierten Landeskirche Aargau.
 
 


Unsere Gastautorinnen und -autoren


 

Jürg Andrea Bossardt, Oberwil

Jürg Andrea Bossardt, geboren 1947, studierte in Basel 1966-69 Theologie und ab 1970 Kunstgeschichte, Mittelalterarchäologie, Volkskunde und Soziologie. Die Lizentiatsarbeit zum Studienabschluss 1976 war der christkatholischen Stadtkirche St. Martin in Rheinfelden gewidmet. Das architektonische und hauskundliche Interesse führte schon vor und während des Studiums zu einer Volontärassistenz in der Basler Denkmalpflege und ins Siedlungsinventar der Denkmalpflege Graubünden. An das Studium schloss sich eine Vertretung des Denkmalpflegers im Kanton Luzern und die Tätigkeit als Leiter der Redaktion der Schweizerischen Kunstführer bei der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK) bis 1981. Nach einigen Jahren in der «freien Wirtschaft» führte der Weg zurück und in die Denkmalpflege des Kantons Aargau, die er bis 2006 als Kantonaler Denkmalpfleger leitete. Danach folgten wissenschaftliche Projekte für den Kanton Aargau und Vertretungen in der Kantonalen Denkmalpflege Zürich, wo der inzwischen Pensionierte im Mandatsverhältnis die Stuck- und Freskenkonservierung begleitet.
Neben vielen Artikeln, die er zu Aargauer Themen in verschiedenen Jahresschriften beisteuerte, war er Mitautor der GSK-Kunstführer Bergün/Bravuogn und Rheinfelden, sowie Verfasser der GSK-Kunstführer über die Kirchen von Boswil, die reformierte Kirche Staufberg und die katholische Kirche St. Peter und Paul in Leuggern. 2013 erschien ein grösserer Artikel über Stuckdecken der Régence-Zeit in Zurzach in «Beiträge zur Geschichte des Bezirks Zurzach, Heft 7/2013».

Jürg Andrea Bossardt engagiert sich ausserdem als Vorstandsmitglied im Baselbieter und im Aargauer Heimatschutz, sowie als Jury-Mitglied des Aargauer Heimatschutzpreises.

Jürg Andrea Bossardt verfasste den Beitrag über den Staufberg.



Peter Hoegger, Olsberg
Peter Hoegger, geboren 1939, Dr. phil., Studium der Kunstwissenschaft, der Kirchengeschichte und der Allgemeinen Geschichte an der Universität Basel. Dissertation über die romanischen Fresken von Castel Sant'Elia (Latium). Seit 1969 verantwortlich für die Inventarisation der aargauischen Kunstdenkmäler im Auftrag des Kantons Aargau und der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Zahlreiche Fachpublikationen, u.a. «Das Kloster Wettingen» (Kunstdenkmäler der Schweiz), «Glasmalerei im Kanton Aargau: Kloster Wettingen» (2002).

Peter Hoegger verfasste den Beitrag über die Kirche Baden.



Edith Hunziker, Bern

Edith Hunziker, lic. phil. Kunsthistorikerin, ist nach langjähriger Tätigkeit im Bereich Bauinventarisierung seit 2005 Kunstdenkmäler-Inventarisatorin im Kanton Aargau. 2011 erschien von ihr der in Zusammenarbeit mit Peter Hoegger verfasste Inventarband «Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau, Band IX. Der Bezirk Rheinfelden». In Arbeit ist zur Zeit der Kunstdenkmälerband zum Bezirk Laufenburg im oberen Fricktal.

Edith Hunziker hat unter anderem die GSK-Kunstführer «Die Synagogen von Lengnau und Endingen und der jüdische Friedhof», «Kirche und Kapellen im Sulztal/Laufenburg» verfasst. Sie ist auch die Verfasserin des GSK-Kunstführers über «Die Kirche Unterkulm und ihre Chorausmalung».

Edith Hunziker verfasste den Beitrag über die Kirche Unterkulm.



Johannes Stückelberger, Bern


Johannes Stückelberger, PD, Dr. phil., Kunsthistoriker, geboren 1958, ist Dozent für Religions- und Kirchenästhetik an der Theologischen Fakultät der Universität Bern und Privatdozent für Neuere Kunstgeschichte an der Universität Basel. Er studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie an den Universitäten Basel und München, promovierte über «Rembrandt und die Moderne» und habilitierte sich mit einer Arbeit über «Wolkenbilder». Lehr- und Forschungstätigkeit an den Universitäten Basel, Genf, Lausanne, Zürich, Fribourg und Taipei. Er ist Redaktor der internationalen ökumenischen Zeitschrift «Kunst und Kirche» und berät Kirchgemeinden in Fragen der Renovation und Neugestaltung von Kirchen.
Johannes Stückelberger ist in Unterkulm aufgewachsen, wo sein Vater Pfarrer war.

Johannes Stückelberger verfasste den Beitrag über die Kirche Teufenthal.



Die Autorenrechte für die einzelnen Texte liegen bei den jeweiligen Verfasserinnen und Verfassern. Für eine Übernahme von Texten (integral oder auszugsweise) sind die jeweiligen Autorinnen und Autoren direkt zu kontaktieren.


Fotos der Glasmalereien in Aargauer Kirchen:

Foto Werner Dönni

Hans Fischer (1939), gebürtiger Aarauer, hat in den USA Kunstgeschichte (Gotik, frühes Mittelalter und französische Malerei des 19. Jahrhunderts) studiert und mit dem Masters of Arts abgeschlossen. Zu dieser Zeit arbeitete er als freischaffender Fotograf für das Metropolian Museum of Art in New York und hat einen Grossteil der Glasmalereien dieses Museums fotografiert. Seit seiner Pensionierung lebt der Spezialist für Fotografie von Glasmalerei in Belgien und macht wissenschaftliche Aufnahmen u.a. für Restauratoren von Glasmalereien, für das Institut royal du Patrimoine artistique IRPA in Brüssel und für das Musée du Vitrail in Romont.
2011 erschien das Buch «Aus dem Dunkeln leuchten» über den Glasmaler Gian Casty (1914–1979) von Ulrich Wismer, zu dem Hans Fischer die meisten Fotos erstellt hat.
Für die im Januar 2015 im Vitrocentre Romont erschienene Publikation von Eva-Maria Scheiwiller-Lorber  über den Glasmalerpionier Johann Jakob Röttinger (1817–1877) hat er alle Fotos der Glasmalereien erstellt,  ebenso wie für die Monografie des belgischen Keramikers und Glasmalers Joost Maréchal (1911–1971).

Hans Fischer hat die Fotos zur Publikation «Farbraum Stadtkirche: Begleitung zu den Glasmalereien» in der Stadtkirche Aarau von Barbara Strasser und zu den Büchern von Sabine Brändlin «lebensstark: Frauengebete aus dem Aargau» (2014), «glaubensstark: Männergebete aus dem Aargau» (2015) und «Ein Arm voll Krippe: Aargauer Weihnachtsgeschichten» (2016) mit Bildern von Felix Hoffmann erstellt (Theologischer Verlag Zürich).

Er arbeitet für den Corpus Vitrearum-Band der Mittelalterlichen Glasmalereien in der Grafschaft Kent im Vereinigten Königreich in England, für das Grossprojekt der Restauration des Abtei Parks in Heverlee bei Leuven (Belgien) und erstellte die Fotos für eine Dissertation über den Glasmalers Georg Röttinger (1862–1913). Derzeit arbeiten er (Fotos) und die Kunsthistorikerin Barbara Strasser (Text) an einem Auftrag zu den Chorfenstern von Augusto Giacometti in der Wasserkirche Zürich. Im Sommer 2016 ist bereits eine Postkartenserie der Chorfenster von Augusto Giacometti in der Kirche St. Jakob in Klosters erschienen, die Hans Fischer im Auftrag der Kirchgemeinde Klosters-Serneus fotografiert hat.

Hans Fischer stellt sämtliche Fotos der Glasmalereien des Aarauer Künstlers Felix Hoffmann sowie alle Fotos von Glasmalereien (Fenster, Wappenscheiben, Fragmente) vor 1800 in Aargauer Kirchen zur Verfügung.

Zur Ausstellung des Engadiner Glaskünstlers Gian Casty im Musée du Vitrail in Romont 2011/12
Zur Publikation über Johann Jakob Röttinger im Vitrocentre Romont 2015



Die Urheberrechte der Texte liegen bei den den Verfasserinnen und Verfassern der einzelnen Beiträge. Die Verwendungsrechte für die Texte liegen bei der Reformierten Landeskirche Aargau.

Die Bilder der einzelnen Kirchen, sofern nicht von den jeweiligen Kirchgemeinden und/oder der Denkmalpflege des Kantons Aargau zur Verfügung gestellt, wurden fotografiert von den Fotografen Markus Hässig (Aarau) und Roger Wehrli (Baden). Weitere, externe Fotografinnen und Fotografen werden namentlich genannt. Die Bildrechte liegen bei den einzelnen Fotografinnen und Fotografen.

Technisch und grafisch betreut wird der Internetauftritt durch Thomas Schaer, filmreif.



Letzter Update: 23. Mai 2017/BST




Reformierte Kirchen im Aargau

Startseite | Suchen | Übersicht Kirchen